Urlaub auf Terschelling |
Birgit
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... und wir waren noch öfter da: Bilder 1999 / 2000 |
| 30. Mai bis 6. Juni
1998 Unser Reiterurlaub wurde gebucht bei Pferd&Reiter - Internationale Reiterreisen ![]() Terschelling ist die mittlere der fünf niederländischen Waddeneilanden (Watteninseln) und liegt 20 Kilometer vor dem Festland zwischen Vlieland und Ameland. Die Insel hat eine Länge von 30 Kilometern und eine Breite von maximal 5 Kilometern. Die Fähre aus Richtung Harlingen legt im Hafen von West-Terschelling an. Weitere Orte sind Midsland, Formerum, Lies, Hoorn und Oosterend. Der Strand von Terschelling erstreckt sich über die gesamte Länge von 30 Kilometern und ist bis zu 1 Kilometer breit. Die Pension "De Windroos" in Lies ist ein ehemaliger Bauernhof, der liebevoll umgebaut wurde. Geritten wird auf holländischen Warmblütern, Friesen oder Tinkern. Das Sternrittprogramm umfaßt 3 zweistündige Ausritte, 1 Halbtagesritt, 1 Ganztagesritt und einen Nachtritt am Strand De Windroos ist auch per e-Mail zu erreichen. |
![]() Brigitte und ich fuhren am Samstagmorgen um 5.00 Uhr von zu Hause ab, um rechtzeitig zur Abfahrt des Katamarans in Harlingen zu sein (der Katamaran fährt schneller als die normale Fähre - Brigitte hatte Angst, seekrank zu werden). Wir wohnten auf einem Bauernhof mit kleinen, aber richtig gemütlichen Zimmern und die Pferde grasten direkt vor unserem Fenster. Direkt vor dem Fenster wohnte allerdings auch ein Gockelhahn, der jeden morgen um kurz vor 6.00 Uhr meinte, daß wir nun genug geschlafen hätten - der hatte richtig Glück, daß er nie in unsere Reichweite kam. Gebratenes Huhn auf Reis schmeckt gut!! Es ist sehr schwer
zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man steile
Dünen hinaufgaloppiert, oben ankommt und das Meer vor
sich sieht. Die Pferde sind auch schon ganz aufgeregt und
wenn man am Strand ankommt, traben sie schon von ganz
alleine an, beginnen zu galoppieren und dann
"fliegt" die ganze Gruppe in einer wilden Jagd
nebeneinander durchs Wasser. Sand, Dreck und Wasser
spritzen ins Gesicht und wenn man dann irgendwann (auf
der zweiten Karte sieht man, wie lang der Strand ist)
wieder Schritt reitet, ist man dreckig, aber glücklich.
Insgesamt saßen wir etwa 20 Stunden auf den Pferden,
einmal 6 Stunden an einem Tag, wobei wir eine kurze Pause
an genau dem Strandpavillon machten, den man auf der
ersten Karte unten sieht, wo das Pferd angebunden ist.
Einmal sind wir auch bei Nacht an den Strand geritten,
der Mond spiegelte sich im Wasser, das Meer rauschte ganz
wild, ab und zu beschwerte sich eine verschlafene Möwe
...... wie gesagt, man kann es schlecht beschreiben. Wenn wir nicht auf
den Pferden saßen, haben wir mit gemieteten Fahrrädern
die Insel unsicher gemacht. Autos und Straßen gab es da
nicht viele, dafür aber kilometerlange Reit- und
Fahrradwege. Für Mittag- und Abendessen mußten wir
selber sorgen und wenn wir erst einige Kilometer bis zu
einem Restaurant radeln mußten, hatten wir auch den
entsprechenden Hunger. Anschließend konnten wir uns auf
dem Heimweg einiges wieder abtrainieren und sind dann
irgendwann todmüde ins Bett gefallen. Die holländischen
Badezimmer sind offensichtlich sehr praktisch. Toilette,
Dusche und Waschbecken sind in einem ca. 2 Quadratmeter
großen Raum ohne Abtrennung und wenn man Zeit sparen
will, kann man beim Zähneputzen auch gleich duschen. Letzten
Donnerstag waren wir beim Strandsegeln. Diese
Strandsegeler sehen aus wie Surfbretter auf drei Rädern.
Wir mußten wasserdichte Overalls und Helme anziehen,
womit man aussieht, als sei man gerade vom Mars gelandet.
Es ist schon toll, 30 cm über dem Boden flach auf dem
Rücken liegend an Fußgängern und Anglern mit rasanter
Geschwindigkeit vorbeizukurven. Nicht ganz so toll war
es, als ich einmal eine Kurve nicht richtig erwischte und
in voller Fahrt ins Wasser sauste. Was hab ich mich da
über den wasserdichten Overall gefreut. Meerwasser ist
ja so gut für die Haut ..... . Brigitte hat sich übrigens bis über beide Ohren in das Pferd verliebt, das sie die ganze Woche geritten hat. Es war ein sehr erlebnisreicher, aber doch auch friedlicher, harmonischer und vor allem freier Urlaub. Es war wunderschön, eine Woche lang einfach nur so in den Tag hineinleben zu dürfen. Wir haben diese Woche einfach nur genossen und ich hoffe, daß wir einiges von dieser Ruhe und Unbeschwertheit mit nach Hause gebracht haben. Fest steht jedenfalls, daß wir nicht zum letztenmal auf dieser Insel waren. Wir haben uns beide einige Gulden als "Startkapital" übrigbehalten. ![]() |
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man hier: Terschelling Homepage The island of Terschelling de TERSCHELLINGER-online Terschelling Informatiegids FrieslandNet |
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